Vielfalt (er)leben

A Hetz statt Hetze - KünstlerInnen für Vielfalt

Samstag 2. Oktober 12:00 bis 23:30
Museumsquartier bis Yppenplatz
http://www.facebook.com/event.php?eid=150096548341504&index=1

Vorläufiges Programm:
12 – 16h : Nachmittagsprogramm beim Museumsquartier/Ecke Mariahilferstraße in unmittelbarer Nähe des Omofuma Denkmals.
16 – 18h : Gemeinsamer Umzug vom Museumsquartier zum Yppenplatz.
18h – 22h: Abendprogramm am Yppenplatz.
ab 22.30: After-Hetz’-Clubbing in einer Location in der Nähe des Yppenplatzes

 

ARCHIV:

Petition zum Thema Migration an den Bundespräsidenten:
http://www.agenda2020.at/a20_migulist/index.php

Es geht hier nicht nur um Arigona und ihre Familie. Es geht darum, wie ein superreiches Land wie Österreich mit Asylanten und Migranten umgeht. Und es geht auch darum, wie wir miteinander umgehen. Jedem das seine und mir das meiste und Geiz ist geil sind megaout. Menschlichkeit muss Vorrang vor Kostendenken haben.

 

Die Kundgebung “Asyl ist Menschenrecht” am 20. Oktober war eine tolle Veranstaltung mit viel positiver Energie.

Zu Beginn hat der Hauptinitiator Michael Genner von Asyl in Not dazu aufgerufen, diese Kundgebung als Startschuss für den Kampf gegen die Fremdenrechts-Gesetze und  Maria Fekter als Innenministerin zu sehen. Außerdem bat er um Schutz und Hilfe für die Verfolgten, wo immer es möglich ist.

Aufgelockert durch Musikbeiträge unter anderem von Sambattac gab es Ansprachen von Vertretern verschiedener Organisationen, die alle die selbe Richtung wiesen: Wir dürfen menschenfeindliche Gesetze nicht zulassen und müssen für mehr Menschlichkeit in der Politik, in der Gesellschaft, im Umgang miteinander eintreten.

Hervorheben möchte ich noch die Ansprache von Robert Menasse, der, wie auch ein paar andere Redner, unter anderem auf die Mitbeteiligung der SPÖ an der zunehmend menschenfeindlichen Politik hingewiesen hat. Außerdem warnte er vor der Gefahr dass nach dem Beschluss dieser Fremdengesetze die nächsten Agriffspunkte für die Regierung andere schwache Glieder in unserer Gesellschaft sein werden, etwa Arbeitslose, Wenigverdiener, Alleinerziehende usw.

Nach einem würdigen musikalischen Ausklang ging diese Feier für mehr Menschlichkeit und Menschenwürde zu Ende. Aufgrund der Kälte waren von den ca 1000 bis 1500 Leuten nicht mehr viele anwesend, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat.

Ich hoffe dass es in ähnlicher Weise weitergeht und werde auch meinen Beitrag dazu leisten.

ARCHIV:

KUNDGEBUNG
Dienstag, 20. Oktober 2009
18 Uhr, Innenministerium, Minoritenplatz, Wien

ASYL IST MENSCHENRECHT


http://www.asyl-in-not.org/

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